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Essen-Leithe

Essen - Leithe

Bismarckturm in Leithe

Stadtteil Leithe in Essen

Essen - Leithe

Siedlung Isinger Feld



Der Stadtteil Leithe liegt im Osten der Großstadt Essen. Hier grenzt er an Bochum-Wattenscheid und an Gelsenkirchen. Der Teil auf Bochumer Gebiet wird als Westfälisch-Leithe (heute Bochum-Leithe) bezeichnet. Einige Höfe der Bauernschaft Leithe (Schulte Brüning Hof), die zum Kirchspiel Steele gehörten, waren Lehnshöfe der Abtei Deutz und deren Geschichte kann bis 1327 zurückverfolgt werden. Auch der Schultenhof zum Alten Grimberg (heute auf Schonnebecker Gebiet) befand sich in Leithe.

Hellweg

Essen - Leithe

Bauernhof am Mechtenberg


Die Herkunft der Ritter von Grimberg (Schloss Grimberg in Gelsenkirchen-Bismarck - 1960 abgerissen) wird von diesem Hof abgeleitet. Bis etwa 900 führte der Hellweg durch das Leither Gebiet. Er führte damals am Oberhof Eickenscheidt vorbei durch Leithe in der Nähe der Fünf Höfe. Der alte Hellweg war die Strecke, auf der Karl der Große 774 zum Kampf gegen die Sachsen zog. Nachdem eine neue Kaiserpfalz und Haus Horst in Vogelsang angelegt worden war, konnte man dann den kürzeren Weg über Königssteele und Steele nehmen, der durch diese Maßnahmen sicherer geworden war.




Leither Bach

Essen - Leithe

Leither Bach


Beide Wege sind lange nebeneinander benutzt worden und in der Güßfelder Karte von 1776 eingezeichnet. Heute erinnert noch die Straße "Im Helf" (Helf von Hellwegshof für Helfshof) an diese ehemalige Nutzung. Am Mesenhohl (früher ein Bauernhof) beginnt der Leither Bach, der früher die Grenze des Essener Stifts und somit auch die Grenze zur Grafschaft Mark darstellte. Der Leither Bach wurde mittlerweile als offener Kanal ausgebaut.


Zeche Centrum

Essen - Leithe


1897 wurde in Leithe der Schacht IV der Wattenscheider Zeche Centrum abgeteuft. Damals gab es noch 15 Höfe in der Bauernschaft. Als Wohnraum für die Bergleute wurden die Siedlungen Wackenberg, Sulzbachtal, Pleskengarten, Tiemansleithe und Volksgartenweg gebaut. Auf dem früher zum Schacht IV der Zeche Centrum gehörigen Gebiet befindet sich heute das Gewerbegebiet Adlerstraße. Zum Zentrum von Leithe wurde die Gaststätte Max Siepmann. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in der Gaststätte die erste Apotheke von Leithe aufgemacht. Hans Zumbumsch bekam die Betriebserlaubnis am 15. Mai 1956 und führte die Apotheke in der Gaststätte bis Oktober 1958. Dann wurde die Bonifacius Apotheke in der Wendelinstraße 42 eröffnet.

Isinger Feld

Essen - Leithe

Julius Leber Haus


Heute befindet sich auf dem Isinger Feld um die Meistersingerstraße eine Siedlung mit etwa 4.000 Einwohnern. Hier findet sich mit dem Julius Leber Haus der Arbeiterwohlfahrt ein Zentrum des Ortes. Außerdem gibt es die Studio-Bühne an der Korumhöhe und den SV Leithe 19/65 an der Wendelinstaße als Sportverein.

Der Artikel Essen-Leithe basiert auszugsweise auf dem Artikel Essen-Leithe (Stand vom 21.03.2008) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz [27 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Landschaftspark Mechtenberg

Essen - Leithe

Landschaftspark Mechtenberg


Der Landschaftspark Mechtenberg liegt im Städtedreieck von Bochum, Essen und Gelsenkirchen und ist 290 Hektar groß. 1999 wurde der vom Kommunalverband Ruhrgebiet umgestaltete Park der Bevölkerung übergeben. Im Rahmen der IBA wurden der Mechtenberg als einzige natürliche, eiszeitbedingte Erhebung in der Emscher-Region (etwa 84 m hoch) sowie eine Bergehalde und eine ehemalige Deponie am Nattmannsweg dafür durch Baumpflanzungen an Alleen und in Aufforstungen, mit Obstwiesen, einen Baumkreis und Rad- und Wanderwegen aufgewertet.

Essen - Leithe

Bismarckturm


Die Radwege sind an das Wegenetz auf der ehemaligen Kray-Wanner-Bahn und auf der alten Essener Bahntrasse (Zollvereinsweg) angeschlossen. Das Gebiet wird durch die kanalisierten Vorfluter des Leither Bachs und des Schwarzbachs sowie durch die B 227 zerschnitten. Auf dem Berg steht der 1900 aus Basaltlava erbaute Bismarckturm der Stadt Essen. Seit 1986 ist der Bismarckturm als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Essen eingetragen worden. Die Initiative zum Bau dieser reinen Feuersäule kam von Emil Kirdorf, dem Vorsitzenden des 1896 gegründeten Bismarck-Vereins des Kreises Gelsenkirchen.


Emil Kirdorf

Gelsenkirchen - Ückendorf

Ehemalige Gebäude der Zeche Rheinelbe - Gelsenkirchener Bergwerks AG


Emil Kirdorf (1847 - 1938) war ein deutscher Industrieller. Kirdorf war einer der ersten bedeutenden angestellten Ruhrindustriellen, die ausschließlich Manager und nicht, wie beispielsweise August Thyssen oder Hugo Stinnes, selbst Eigentümer ihrer Konzerne waren. 1893 wurde Kirdorf Generaldirektor der Gelsenkirchener Bergwerks AG (GBAG), zu dieser Zeit das nach Fördermenge größte deutsche Bergbauunternehmen.....

Weitere Informationen zu Emil Kirdorf finden Sie hier....!


Zechen im Ruhrgebiet und am Niederrhein





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