Zeche Pauline
Essen-Werden
Stollen (Stollenmundloch) Zeche Pauline
Überblick
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Wahrscheinlich bauliche Reste der ehemaligen Zeche Pauline auf der linken Straßenseite
Am südwestlichen Ende des Werdener Pastoratsberg liegen einige bauliche Reste der ehemaligen Zeche Pauline. Die Straße "Pastoratsberg" führt kurz hinter den Überresten der "Alteburg" in mehreren Windungen zur Kreuzung mit dem Kutschenweg. Das kurz vor der Einmündung in den Kutschenweg aus Bruchsteinen errichtete Haus auf der linken Straßenseite stammt noch aus der Zeit, als die Zeche Pauline noch aktiv war. Direkt an der Kreuzung Pauline/Pastoratsberg/Kutschenweg sprudelt bräunlich gefärbtes Wasser aus einem mit Stahlgittern gesicherten Loch.
Zeche Pauline
Hier soll es sich um den Anfang eines Stollens (Stollenmundloch) der ehemaligen Zeche Pauline handeln. Das abfließende Wasser vereinigt sich mit dem kleinen Bach "Borbecke" und fließt an der Straße Pauline/In der Borbeck unterhalb der Laupendahler Landstraße in die Ruhr. In der Ortslage Preutenborbeck passiert die "Borbecke" noch den Stollen (Stollenmundloch) der alten Zeche Preutenborbeckssiepen, die um 1900 von der Zeche Pauline übernommen wurde.
Zechennamen in Werden und Heidhausen
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Relikte der Zeche Pauline
Östlich des Stollenmundlochs liegen an der Straße Pauline auf der linken Seite einige Relikte aus der aktiven Zeit der Zeche Pauline. Hier handelt es sich vermutlich um die Überreste von Wirtschaftsgebäuden, Mauerwerk, der Turm eines Trafohäuschens und weitere Relikte die sich oberhalb der Straße zur Absicherung einer Plateaukante befinden. Am Ende der Straße Pauline steht ein Wohnhaus, das vermutlich auch Teil dieser Zeche gewesen sein könnte. Interessant ist weiterhin, das sich die Namen der einstigen Zechen erhalten haben denn einige Straßen wurden nach ihnen benannt: Pauline, Preutenborbeckstraße, Dodelle, Ludscheidtstraße, Iländerweg/Iländerhöhe (Zeche Ilandsbraut), Alinenhöhe (Zeche Aline) und Maasstraße (Zeche Maasbank).
Geschichte der Zeche Pauline
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Halde der Zeche Pauline auf der rechten Straßenseite
Zur Geschichte der Zeche Pauline fand ich einen interessanten Bericht von Herrn Michael Tiedt, der sich auf seiner Website Ruhrkohlenrevier mit dem Thema "Früher Bergbau an der Ruhr" auseinandersetzt. Hier nun einiges zur Geschichte der Zeche Pauline und ihrer Umgebung:
"Die Zeche wurde zu Beginn ihrer Betriebszeit als Stollenzeche Pauline Erbstollen geführt. Ab 1880 wurde der Name in Pauline geändert. Nach dem Abbau der Kohlevorräte oberhalb der Stollensohle ging man auch hier zum Tiefbau über. Insgesamt wurden fünf Schächte betrieben (Förderschacht Fritz (1880), Dorothea). Im Jahr 1900 wurde die Zeche Ver. Braut übernommen, mit der ein zusätzlicher tonnlägiger Schacht in die Zeche kam. Im Jahr 1916 wurde die Zeche Pauline stillgelegt. Das Bergwerkseigentum lag bereits seit 1900 bei der Rheinischen Anthrazitkohlen AG, aus der die Zeche Carl Funke hervorging".
Stollenmundloch der Zeche
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Stollenmundloch der Zeche Pauline
Stollenmundloch von Pauline
"Der Name des Stollens ist nicht bekannt. Vermutlich hat er zur Zeche Pauline gehört. Das Grubenwasser aus dem Stollen dominiert in Menge und Farbe die Borbecke über ihren gesamten Verlauf. Die Ockerfärbung, die Grubenwasser fast immer aufweist, ist auf die Ausfällung von gelöstem Eisen zurückzuführen. Das Stollenmundloch befindet sich am oberen Ende der Straße An der Borbeck unmittelbar oberhalb der Einmündung des Kutschenweges".
Zeche Preutenborbeckssiepen
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Zwei Häuser am Preutenborbeckshof
"Die Zeche Preutenborbeckssiepen wurde im Stollenbetrieb geführt. Das Stollenmundloch lag in der Ortslage Preutenborbeck an der Borbecke süd-westlich von Werden. Gegen 1865 gingen die Kohlevorräte zu Ende. Die Zeche wurde gegen 1900 an die Zeche Pauline übergeben".
Zechen im Ruhrgebiet und am Niederrhein
- Zeche Bonifacius in Essen-Kray
- Zeche Centrum in Essen-Leithe
- Zeche Zollverein in Essen-Katernberg
- Zeche Wohlverwahrt in Essen-Horst
- Zeche Amalie in Essen-Altendorf
- Zeche Pauline in Essen-Werden
- Zeche Hermann in Essen-Fischlaken
- Zeche Pörtingsiepen in Essen-Fischlaken
- Zeche Richradt in Essen-Fischlaken
- Zeche Carl Funke in Essen-Heisingen
- Zeche Gottfried Wilhelm in Essen-Rellinghausen
- Zeche Schnabel ins Osten in Essen-Rellinghausen
- Zeche Langenbrahm in Essen-Rüttenscheid
- Zeche Voßhege und Wasserschnepfe in Essen-Heisingen
- Zeche Hugo in Gelsenkirchen-Buer
- Zeche Rheinelbe in Gelsenkirchen-Ückendorf
- Zeche Nordstern in Gelsenkirchen-Horst
- Zeche Friedrich Thyssen in Duisburg-Hamborn
- Zeche Neumühl in Duisburg-Neumühl
- Zeche Rheinpreußen in Moers
- Schachtanlage Pattberg in Moers
- Zeche Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort
- Bergwerk Niederberg in Neukirchen-Vluyn
Quellenangabe:
Die vorliegenden Informationen zur Geschichte der Zeche Pauline und der Zeche Preutenborbeckssiepen stammen von Michael Tiedt und sind seiner Website Ruhrkohlenrevier entnommen. Wir danken an dieser Stelle für die freundliche Genehmigung zur Übernahme der Textabschnitte "Geschichte der Zeche Pauline", "Stollenmundloch von Pauline" und "Zeche Preutenborbeckssiepen".
Weitere Informationen zu den Zechen im Ruhrkohlenrevier finden Sie hier....!
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