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Haus Leythe

Gelsenkirchen - Erle

Haus Leythe - Eingangsbereich mit ehemaliger Scheune




Überblick

Gelsenkirchen - Erle

Haus Leythe



Im Gelsenkirchener Stadtteil Erle liegt an der Middelicher Straße - unweit der Bundesautobahn A2 - der Golfclub Haus Leythe e.V. in schöner landschaftlicher Umgebung. Im Stadtteil Erle leben etwa 27.000 Einwohner auf einer Fläche von rund 8 Quadratkilometern. Gelsenkirchen-Erle liegt nördlich des Rhein-Herne-Kanals und der Emscher. Im Osten grenzt Erle an den Wald in der Resser Mark. Durch den Ortsteil fließen auch mehrere Bäche, so z.B. der Leyther Mühlenbach und der Knabenbach. Der Stadtteil ist ausschließlich von anderen Stadtteilen der Stadt Gelsenkirchen umgeben. Im Westen grenzt Erle an Beckhausen, im Nordwesten an Buer, im Nordosten an Resse und im Osten an Resser Mark – alles, wie auch Erle, Teile der ehemaligen Stadt Buer.

Erle

Gelsenkirchen - Erle

...ehem. Villa des Direktors der Zeche Graf Bismarck, erbaut 1906/07) - Foto: Wikipedia - Autor: Jordi - Lizenz: s.u.


Im Süden grenzt der Stadtteil an Bismarck und, westlich davon, an Schalke-Nord. Im Mittelalter wurden seit 1230 große Teile des südlichen Gelsenkirchen vom wehrhaften, mit Zinnen bewehrten und von einem Wassergraben umgebenen Rittergut Haus Leythe aus bewirtschaftet. Der Stadtteil gliedert sich in Erle, Berger Feld und Middelich. Die wichtigste Einkaufsstraße bildet die Cranger Straße, die sich schnurgerade durch den Gelsenkirchener Stadtteil zieht. Im Süden des Stadtteils liegt ein großes Gewerbegebiet. Hier findet man Möbelhäuser, Warenhäuser und große Lebensmittelkonzerne. In der Daimlerstraße liegt der Verkehrshof Ruhrgebiet und der TÜV Gelsenkirchen.


Gelsenkirchen - Erle

Golfplatz Haus Leythe


An drei Tagen in der Woche findet auch am Erler Marktplatz im Zentrum von Erle ein Wochenmarkt statt. In Erle existieren mehrere Parks und Grünanlagen. So z. B. der Bärenpark, der im Westen von Erle-Berger Feld liegt. Dieser Park heißt auch „Berger Aue“ und wird „Entenpark“ genannt. Hier liegt auch der Erler Ententeich. Im Osten des Stadtteils liegen Grünanlagen in der Nähe des Golfplatzes Haus Leythe. Eine Besonderheit bildet der Park „Tunnel Erle“, der über einem Autobahntunnel liegt. Im Norden (nicht mehr zu Gelsenkirchen-Erle gehörend) liegen die Berger Anlagen, mit dem Berger See und dem Schloss Berge [1].


Haus Leythe in Erle

Gelsenkirchen - Erle

...das auf den Fundamenten der Wasserburg errichtete Gutshaus - Haus Leythe


Haus Leythe ist ein ehemaliges Wasserschloss (Wasserburg) in Gelsenkirchen-Erle. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem späten 12. Jahrhundert. Um 1565 wird die Wasserburg vollständig neu erbaut und in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts weiter ausgebaut. Bewohner sind die Herren von Leythe, die die Burg und die zugehörigen Ländereien vom Kölner Erzbischof als Erblehen und als Offenhaus des Erzbischofs zugewiesen bekamen. Die ehemalige Wasserburg Haus Leythe in Gelsenkirchen- Erle gehört zu den ältesten Rittergütern in Gelsenkirchen.




Leyther Mühlenbach

Gelsenkirchen - Erle

Leyther Mühlenbach


Zwischen den alten Bauernschaften Middelich, Erle und Resse im Emscherbruch gelegen, speiste der Leyther Mühlenbach, der im Buerschen Stadtwald entspringt und in die Emscher mündet, die Gräben des Adelshauses und trieb das Wasserrad der alten Mühle. Im 14. Jahrhundert wird die Burg und ihre verschiedenen Eigentümer in Schriften und Urkunden erwähnt. Im Jahr 1725 gelangte die Anlage in den Besitz des vestischen Statthalters Franz von Nesselrode-Reichenstein, der auch Eigentümer von Schloss Herten war und dort lebte. Ab ca. 1800 residierte die Familie von Nesselrode-Reichenstein nicht mehr in Haus Leythe sondern in Herten. Leythe wurde als Pachtgut vergeben.


Gelsenkirchen - Erle

...ehemalige Scheune...


Das hatte den Niedergang zur Folge, dessen Endpunkt gegen 1860 der völlige Abbruch war. Auf den Grundmauern wurde ein zweistöckiges Gutshaus aus Backsteinen errichtet- so, wie es sich auch heute noch präsentiert. Die Zeche Graf Bismarck erwarb später große Teile des Grundbesitzes und nahm dort 1894 mit dem Schacht 3 in unmittelbarer Nähe des Gutshofes die Kohleförderung auf. 1955 vernichtete ein Brand den bis dahin noch vorhandenen, alten Schweinestall, der schließlich Anfang der 1990er Jahre vollständig abgerissen wurde. Im Jahre 2002 wurde vom Golf Club Haus Leythe ein neues Clubhaus gebaut. Beim Neubau des Clubhauses musste die Auflage der Stadt Gelsenkirchen erfüllt werden, dass die Gebäude an den gleichen Stellen und in den gleichen Ausmaßen errichtet werden.


Gelsenkirchen - Erle

Clubhaus


Der Gesamteindruck des kompletten Dreierensembles Wohnhaus, Scheune und Stall sollte in den alten Dimensionen erhalten bleiben. Die Anlage war oft vom Abriss bedroht, beispielweise durch den Bau der Autobahn A2. Heute ist Haus Leythe im Besitz des Golfclub Haus Leythe e.V. in Erle. Die vorbildliche Restaurierung und der Umbau des alten Rittergutes erfolgte durch den Golfclub. 1992 war der Umbau des Gutshauses und die Sanierung der Scheune abgeschlossen. Der Herrensitz Haus Leythe in Erle steht seit dem 28. Oktober 1983 in der Liste der Baudenkmäler in Gelsenkirchen. Als Bodendenkmal ist es seit dem 17. Oktober 1984 eingetragen unter Denkmalschutz [1].


Informationen:

Gelsenkirchen - Erle

Zugang zum Golfplatz


Adresse:

Gelsenkirchener Golfclub Haus Leythe e.V.

Middelicher Straße 72
45891 Gelsenkirchen

E-Mail: info(at)haus-leythe.de

Internet: Gelsenkirchener Golfclub Haus Leythe


Veltins-Arena

Gelsenkirchen - Erle

Veltins-Arena - Tausend-Freunde-Mauer


Die Veltins-Arena ist ein Fußballstadion im Gelsenkirchener Stadtteil Erle. Genauer gesagt befindet sich das Stadion in der geografischen Mitte von Gelsenkirchen auf dem so genannten Berger Feld in Erle, unweit der Grenzen zu den Stadtteilen Buer und Beckhausen. Die Arena ist über den ÖPN der Straßenbahnlinie 302 der BOGESTRA aus Richtung Gelsenkirchen Hauptbahnhof und Bochum zu erreichen sowie mit dem PKW über die A 2 und der A 42. Die Veltins-Arena in Gelsenkirchen ist das Stadion des deutschen Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04.....

Weitere Informationen zur Veltins-Arena im Gelsenkirchener Stadtteil Erle finden Sie hier....!


Quellennachweis:


1.: Die Informationen zum Haus Leythe und zum Gelsenkirchener Stadtteil Erle basieren auf den Artikeln Gelsenkirchen-Erle (Stand vom 08.11.2016) - Haus Leythe (10.02.2016) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [27 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Die Fotodatei "Ehem. Villa des Direktors der Zeche Graf Bismarck in Erle - Autor: Jordi" ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International" und darf unter Beachtung dieser Bedingungen weitergegeben werden.


Fotos Haus Leythe




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