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Goch - Ortsteil Asperden

Goch - Ortsteil Asperden

Pfarrkirche St. Vincentius in Asperden




Pfarrkirche St. Vincentius in Asperden

Goch - Ortsteil Asperden

Pfarrkirche St. Vincentius



Asperden
ist ein Ortsteil der Stadt Goch in Nordrhein-Westfalen. Asperden gehört wie Goch zum Kreis Kleve und besitzt etwa 2100 Einwohner. In der Nähe von Asperden liegt die Ortschaft Kessel und hier beginnt der Reichswald. Ferner gibt es bei Asperden einen Segelflugplatz. Zwischen Asperden und Kessel liegt das Kloster Graefenthal bzw. das, was davon noch erhalten ist. Der Ort Asperden wurde um 1100 erstmalig erwähnt. Die katholische Pfarrkirche St. Vincentius ist seit 1255 nachweisbar.

Goch - Ortsteil Asperden

Pfarrhaus


Zu Beginn des 14. Jahrhundert erfolgte die Angliederung des Gotteshauses an das Kloster Graefenthal. Der im 15. Jahrhundert errichtete Neubau wurde 1893 nach Errichtung eines neuen Gotteshauses im neoromanischen Stil auf der gegenüberliegenden Straßenseite vollständig abgebrochen. Der Name der Ortschaft ist auf eine Zeit zurückzuführen, in denen die umliegenden Wälder noch von Wildpferden bewohnt wurden. Mit der Kommunalreform 1969 verlor die Gemeinde Asperden ihre Selbstständigkeit.


Kloster Graefenthal

Goch - Klostergut Graefenthal

...ehemaliges Kloster der Zisterzienserinnen...


Nordwestlich von Asperden an der Niers liegt das Gut Graefenthal. Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Graefenthal ist eine Stiftung des Grafen Otto II. (Geldern). 1251 ist die Beisetzung von Ottos Gemahlin im Chor der Kirche überliefert. Die übrigen Kloster- und Wirtschaftsgebäude wurden um 1258 bezugsfertig. Nach Zerstörung der Abtei 1474 und umfangreichen Umbauten im Jahre 1711 wurde das Kloster nach der Säkularisierung im Jahre 1802 abgebrochen. Die noch erhaltenen Gebäude der Abtei liegen innerhalb einer weitläufigen mauerumwehrten Anlage.

Weitere Informationen zum Kloster Graefenthal bei Asperden finden Sie hier....!



Versunkenes Kloster

Goch - Ortsteil Asperden

Kriegerdenkmal


Noch etwas weiter nördlich, auf der anderen Seite der Niers, lag früher bei der Flurbezeichnung "Versunkenes Kloster" ein römischer Burgus mit einer zugehörigen kleineren Gewerbeansiedlung. Der Burgus ist heute in der Örtlichkeit nicht mehr zu erkennen. Burgi sind entlang des niedergermanischen Limes bislang aus Moers-Asberg (Asciburgium) und dem Gocher Ortsteil Asperden in Grundrissen bekannt. Sie wurden im Rahmen des umfangreichen Bauprogramms unter Valentinianus I. angelegt. Kleinfestungen sind von den Römern auch im Hinterland errichtet worden, so etwa in der Gegend von Zülpich (vicus tolbiacum) und Jülich (vicus Iuliacum) entlang der Straßen von Köln ins innere von Gallien.





Quellenhinweis:


Die Geschichte des Gocher Ortsteils Asperden basiert auf dem Artikel Asperden (Stand vom 17.09.2007) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz [27 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Fotos aus Asperden




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