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Kempen - Ehemaliges Franziskanerkloster

Kempen

Ehemaliges Franziskanerkloster

Überblick

Kempen - Heilig-Geist-Kapelle

Ehemalige Hospitalkirche



Das ehemalige Franziskanerkloster in Kempen befindet sich in der Burgstraße. Das Kloster bestand von 1624 bis zu seiner Auflösung im Jahre 1802. Um 1624 wurde in Kempen ein erstes Ordenshaus der Franziskaner in Kempen gegründet. Unterstützt wurde die Niederlassung dabei vom Kölner Erzbischof Ferdinand, der mit Hilfe des Ordens die von ihm initiierte Gegenreformation am Niederrhein stärken wollte. Am 31. Mai 1624 erteilte Erzbischof Ferdinand offiziell die Genehmigung zu einer Ordensgründung in Kempen. Zum ersten Superior wurde der Vikar Henricus Laurentius aus dem Franziskanerkloster Düren ernannt. Dieser bezog daraufhin mit einem weiteren Mönch, Bruder Adam Lammersdorf, das Halver Haus in der Peterstraße. Als vorläufiges Gebetshaus stellte die Kirche den Brüdern die Hospitalkapelle, die Heilig-Geist-Kapelle am Buttermarkt, zur Verfügung.

Geschichte

Kempen - Paterskirche


Um die katholische Konfession gegen Andersgläubige zu erneuern, wurde 1627 - 1630 ein erstes Franziskanerkloster errichtet, dessen heute noch stehende "Paterskirche" - größte Hallenkirche am Niederrhein - erst 1640 fertig wurde. Mit Unterstützung des Kurfürsten Clemens August wurde das baufällige Kloster von 1746 bis 1748 erneuert und erweitert. Es bekam dabei die Grundzüge seiner heutigen Außengestalt. Dieser Neubau beruht vermutlich auf Plänen des Würzburger Architekten Balthasar Neumann. 1794 wandelte die französische Revolutionsarmee das Kloster in ein Lazarett um und vertrieb 1802 die Mönche.


Kulturforum

Kempen

Kulturforum Franziskanerkloster


Bis 1863 wurde das Gebäude als Gymnasium genutzt, von 1839 bis 1910 auch als Lehrerseminar. 1912 entstand im Erdgeschoss das Städtische Kramer-Museum; die oberen Räume nutzte bis 1957 das Finanzamt. Nach Ankauf und Umbau durch den Kreis Kempen-Krefeld (1957) wurden die Räume über dem Museum als Verwaltungsbüros genutzt. Der Auszug der Kreisverwaltung ermöglichte 1986/87 den Umbau zum Kulturforum Franziskanerkloster der Stadt Kempen mit Städtischem Kramer-Museum, dem Museum für Niederrheinische Sakralkunst in der Paterskirche (seit 1979), dem Thomasarchiv und der Kreis- und Stadtbibliothek.



Kempen - Paterskirche


Die Paterskirche ist eine einschiffige Hallenkirche mit einem langgestreckten Chor und Kreuzgewölben. 1748 wurde sie im Stil des Barock umgebaut und durch Kurkölner Handwerker mit einer qualitätsvollen Ausstattung versehen. Zum erhaltenen barocken Inventar gehört auch der prachtvolle Hochaltar, der neben einer Marienfigur eine Skulptur der heiligen Katharina zeigt. Beide Statuen stammen aus der Werkstatt der flämischen Maler- und Bildhauerfamilie Quellinus. Im Zuge der durch die Franzosen angeordneten Auflösung des Konvents im Jahre 1802 wurde auch die Klosterkirche säkularisiert. Bereits zwei Jahre später konnte das Gebäude als katholische Rektoratskirche St. Katharina erneut konsekriert werden.


Städtisches Kramer-Museum

Kempen

Museum für Niederrheinische Sakralkunst


Adresse:

Städtisches Kramer-Museum

Burgstraße 19,
47906 Kempen

Telefon: (02152) 917-380
Fax (02152) 917-384

Öffnungszeiten:

Montag geschlossen

Dienstag 14.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch 14.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag 14.00 - 18.00 Uhr
Freitag 14.00 . 17.00 Uhr
Samstag und Sonntag 11.00 - 17.00 Uhr


Niederrheinische Sakralkunst

Kempen - Paterskirche

Museum für Niederrheinische Sakralkunst - Eingang zur Paterskirche


Museum für Niederrheinische Sakralkunst
(in der Paterskirche)
Burgstraße 19,
47906 Kempen

Öffnungszeiten:

Montag geschlossen

Dienstag, Mittwoch und Freitag: 14.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag: 14.00 - 18.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11.00 - 17.00 Uhr


Haus Bockdorf

Kempen - Haus Bockdorf

Toreinfahrt zum Gut Heimendahl/Haus Bockdorf


Haus Bockdorf mit seinem schönen Herrenhaus liegt im Südosten der Stadt Kempen am Krefelder Weg in Unterweiden. Manchen ist es besser bekannt unter dem Namen "Gut Heimendahl", weil hier die Erzeugnisse aus der landwirtschaftlichen Produktion des Gutes verkauft werden. Es gibt einen Hofladen, wo diese Erzeugnisse verkauft werden und ein Hofcafé, in dem man sich entspannen kann und am Samstag findet in der Spinnstube das taditionelle Suppenessen statt. Der Betrieb....

Weitere Informationen zum Haus Bockdorf in Kempen finden Sie hier....!


Kempen - Tönisberg

Kempen - Tönisberg

Haus Baaken - erbaut in seiner heutigen Form um 1750 - Heimatmuseum


Das Dorf Tönisberg wurde erstmals um 1284 mit einem Vertrag von Vennebrugge (heute Vinnbrück) im Vorfeld der Schlacht von Worringen erwähnt. Mit der Gründung einer Kapelle im Jahre 1437 begann die Besiedlung des eigentlichen Dorfes. Hauptsächlich waren es Bauernhöfe, die das Bild des Dorfes prägten. 1529 wurde der Bezirk um die Kapelle selbständige Pfarre und man begann mit dem Bau einer eigenen Kirche. Von 1794 bis 1815 befand sich Tönisberg unter französischer Herrschaft....

Weitere Informationen zum Kempener Ortsteil Tönisberg finden Sie hier...!


Informationen:

Wappen von Kempen


Eine kleine Bildergalerie des ehemaligen Franziskanerklosters in Kempen am Niederrhein finden Sie hierunter. Weitere Informationen zur Stadt Kempen finden Sie hier....!

Wanderer und Radler finden rund um Kempen nicht nur lohnende Ausflugsziele, sondern auch attraktive Wander- und Radwander-Routen und historische Hofanlagen wie z.B. Haus Velde, Haus Bockdorf und Haus Steinfunder.

Informationen:

Stadt Kempen

Buttermarkt 1,
47906 Kempen

Telefon: +49(0)2152-917237

Fax: +49(0)2152-917242

Internet: www.kempen.de/tourismus


Quellennachweis:


Die Informationen zur Geschichte des ehemaligen Franziskanerkloster in Kempen basieren auf dem Artikel Franziskanerkloster Kempen (Stand vom 08.05.2011) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [27 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Fotos ehem. Franziskanerkloster Kempen




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