Hönnepel

Kalkar Rittersitz Haus Hönnepel


Ortsteil von Kalkar



Hönnepel ist einer der dreizehn Ortsteile der Stadt Kalkar, die über ein weites Gebiet verstreut liegen. Der Name des Ortes Hönnepel soll auf die frühere Rheininsel Hoen und den dort befindlichen Hof Hoene-pole zurückgehen. Der Besitzer des auf dieser Rheininsel gelegenen Hofes schenkte diesen den Benediktinerinnen von Denain bei Valenciennes (Frankreich). Dort wurde schon im Jahre 764 ein Kloster gegründet, das die Eltern der ersten Äbtissin - der heiligen Regenfledis - mit finanziellen Mitteln unterstützt haben sollen.




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Pfarrkirche St. Regenfledis


Fast 200 Jahre später gründeten die Benediktinerinnen von Denain in Hönnepel eine Niederlassung, bauten eine Klosterkirche und weihten sie der heiligen Regenfledis, die schon 805 gestorben war. Schon im Jahr 1223 verließen die Nonnen Hönnepel aus heute unbekannten Gründen und zogen nach Horst bei Deventer (Niederlande). Die katholische Pfarrkirche Sankt Regenfledis, die ursprünglich als Klosterkapelle errichtet wurde, ist aus dem 15. Jahrhundert. Es handelt sich hier um einen zweischiffigen Bau mit einer sehenswerten Ausstattung (Weihwasserbecken, Taufstein, Triumphkreuz, Skulpturen,).

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Kalkar - Ortsteil Hönnepel Pfarrkirche St. Regenfledis

Haus Hönnepel


Direkt neben der Kirche befindet sich das Haus Hönnepel, als ehemaliger Rittersitz einst Domizil der Herren von Hönnepel. Das Herrenhaus selbst liegt etwas erhöht und ist noch heute von einer Gräfte umgeben. Es handelt sich hier um eine Wasserburg mit ursprünglich zweifachem Grabensystem. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Wasserburg im Jahre 1335 anlässlich eines Streites zwischen dem Kölner Erzbischof und dem Burgherrn. Übrig geblieben von der Burg ist nur der westliche Teil mit einem runden Eckturm. Die Gräften sind auch heute noch klar zu erkennen, führen aber kein Wasser mehr. Im östlichen Teil der Anlage befindet sich ein Gutshof, der auch heute noch betrieben wird. Von der Dorfstraße aus sieht man in etwa 150 Meter Entfernung schon den Rheindeich.

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Kalkar - Ortsteil Hönnepel

Kernwasserwunderland


Der Ortsteil Hönnepel mit heute rund 950 Einwohnern wurde in den 1970/80er Jahren oftmals im Zusammenhang mit dem Bau des Atomkraftwerk "Schneller Brüter" in der Presse genannt. Der Bau des Reaktors stand im Zentrum der energiepolitischen Diskussion und Auseinandersetzung. Der "Schnelle Brüter" - ein neuartiger Reaktortyp - ging nie ans Netz. Ab dem Frühjahr 1996 wurde das von einem niederländischen Unternehmer erworbene Gebäude stufenweise zum Freizeitpark ausgebaut. Das Kernwasser Wunderland bietet heute mit dem Kernie´s Familienpark, den Sport- und Freizeitangeboten, dem Tagungs- und Hotelkomplex eine Angebotspalette, die jedes Jahr weit über 500.000 Menschen begeistert.



Stadt Kalkar - Kernwasserwunderland





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