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Stadt Ratingen

Ratingen - Bürgerhaus




Geschichte der Stadt Ratingen

Ratingen

Turm der Kirche St. Peter und Paul



Ratingen ist eine Stadt mit reicher Geschichte und Bedeutung. Die Stadt wird schon um 809 urkundlich erwähnt wurde und erhält 1276 die Stadtrechte (...vor Düsseldorf!). Im Mittelalter kam sie durch ein blühendes Schmiedegewerbe zu Wohlstand, von der noch heute Teile der nach 1276 entstandenen, im 15. Jahrhundert erweiterten alten Befestigung, Bürgerhäuser und Kirchen zeugen, so dass sich ein Stadtrundgang lohnt. Von den Türmen der alten Befestigungen, teils noch mit Resten des Wehrganges, sind u. a. noch der Dicke Turm (Turmstraße), der Runde Turm (Kornturm, Wallstraße), der Trinsenturm mit Teilen des Wehrganges (zwischen Minoriten- und Lintorfer Straße), ferner der Windmühlenturm (1471) erhalten.



Graf Adolf von Berg

Ratingen

Teil der Stadtbefestigung - Aufgang zum Dicken Turm


Eine Urkunde zur Stadterhebung des bis dahin eher dörflichen Ortes vom 11. Dezember 1276 ist die wertvollste Archivalie des Ratinger Stadtarchivs. Der Landesherr Graf Adolf von Berg V. (Geburtsjahr unbekannt - gest. Sept. 1296) und seine Gemahlin Elisabeth von Geldern gewähren den Einwohnern von Ratingen mit dieser Urkunde einige Privilegien (gemeint sind u.a. einige Steuerfreiheiten und die Zollfreiheit im bergischen Herrschaftsgebiet). Die Bürger dürfen weiterhin acht Schöffen wählen, die Recht sprechen. Damit erhält Ratingen ein eigenes Stadtgericht. Nach der Stadterhebung Ratingens im Jahre 1276 wird eine der frühesten gotischen Hallenkirchen des Rheinlandes erbaut - die Kirche St. Peter und Paul.

Bauwerke

Ratingen

Katholische Pfarrkirche Sankt Peter und Paul


Das Rathaus mit geschweiftem Treppengiebel stammt aus dem 16. Jahrhundert, die Jahreszahl 1751 im Giebel bezieht sich auf eine spätere Wiederherstellung. Es beherbergt das Heimatmuseum der Stadt Ratingen. Die Katholische Pfarrkirche Sankt Peter und Paul ist infolge mancher baulichen Veränderungen heute uneinheitlich. Die ursprünglichen Westtürme der romanischen Basilika sind heute als Osttürme in die Mitte des Kirchenschiffes eingebaut. Die heutigen mächtigen, viergeschossigen Westtürme - durch Lisenen und Bogenfriese gegliedert - stammen aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, die Haube aus dem Jahre 1785. Im 14. Jahrhundert erfolgte auch der Umbau zur gotischen Hallenkirche, zu deren Schatz eine der kostbarsten und frühesten rheinischen Goldmonstranzen des 14. Jahrhunderts gehört.

Eigene Münze

Ratingen

Bürgerhaus und Kirche St. Peter und Paul


Im Schutze seiner Mauern und Türme entwickelte sich Ratingen im Mittelalter zu einer blühenden Handwerkerstadt. Vor allem Schmiede und Scherenschleifer hatten sich hier niedergelassen und stellten Scheren, Pfeile, Messer, Zirkel, Hämmer, Feuerbüchsen und Schwerter her. Wirtschaftlich wohlhabend konnte sich Ratingen bis zum Ende des 15. Jahrhunderts gegen das nahe Düsseldorf behaupten. Die Zahl der Häuser und Hofstätten stieg um 1470 auf 278, die Einwohnerzahl lag bei 1100. In dieser Zeit besaß Ratingen sogar ein eigene Münze.

Ratingen - Blick in die Altstadt


Doch als Düsseldorf im Jahre 1511 zur Residenz und 1552 Landesfestung wurde, schwand die Bedeutung von Ratingen. Handel und Handwerk gingen im 16. und 17. Jahrhundert immer weiter zurück. Insbesondere der Dreißigjährige Krieg richtete große Schäden an. 1641 wurde die Stadt vollständig zerstört, die Einwohnerzahl betrug nur noch etwa 140. Hineingezogen in die Wirren des Spanischen Erbfolgekrieges (1701 - 1714) und des Siebenjährigen Krieges (1756 - 1763) blieb Ratingen ein armer und bedeutungsloser Flecken.


Neugliederung

Ratingen - Haus Cromford

Baumwollspinnerei Cromford


Dieser Zustand änderte sich erst, als mit der Baumwollspinnerei Cromford die erste Industrieansiedlung nach Ratingen kam. 1783 errichtete Johann Gottfried Brügelmann nach englischem Vorbild vor den Toren der Stadt die erste mechanische Spinnerei auf dem Kontinent. Aber erst im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts entstanden durch die verstärkte Industrialisierung zahlreiche neue Arbeitsplätze, vor allem in der metallverarbeitenden Industrie, und zogen immer mehr Menschen an. Ende des 18. Jahrhunderts hatte Ratingen bereits 3000 Einwohner, 100 Jahre später waren es 10 000. Zum heutigen Ratingen (etwa 95 000 Einwohner) kamen durch die Neugliederung im Jahre 1975 die bis dahin selbständigen Gemeinden Eggerscheidt, Hösel, Homberg, Lintorf und Teile von Schwarzbach hinzu.

Kirche St. Peter und Paul

Ratingen - Kirche St. Peter und Paul


Die erste Kirche an dieser Stelle wurde bereits im 8. Jahrhundert als Saalkirche errichtet. Im 11./12. Jahrhundert entsteht eine flachgedeckte, dreischiffige Basilika mit einem vorgesetzten Westturm und drei Apsiden im Osten. In den Jahren zwischen 1220 und 1250 wird der mächtige, hohe Westtum errichtet. Nach der Stadterhebung Ratingens im Jahre 1276 wird - mit dem Chor im Osten beginnend - eine der frühesten gotischen Hallenkirchen des Rheinlandes erbaut. Um 1300 ist der Kirchenbau vollendet. 1891 wird die St. Anna-Kapelle abgebrochen, ein Jahr später die östlichen Langhausteile, Chor und Sakristei.

Kirchenplatz

Ratingen

Kirchenplatz - ehemaliger Friedhof


1892 -1894 erfolgt der Neubau der Querschiffe, des Chorhauses, der jetzigen Beichtkapellen und der Marienkapelle (ehem. Taufkapelle) und die Restaurierung des Mauerwerkes. Im Zweiten Weltkrieg wird die Kirche durch Artilleriebeschuß stark beschädigt und kann erst 1953 wieder vollständig hergestellt werden. In den 1970er Jahren erfolgte eine gründliche Renovierung des Innenraumes und der Außenfassade, ebenso von 1996 - 1998.

Textquelle: Die Baugeschichte von St. Peter und Paul von Günter Ernst - Ratingen

Marktplatz

Ratingen - Marktplatz


Eine ganze Reihe von Bau- und Naturdenkmälern sind steinerne Zeugen aus der mittelalterlichen Vergangenheit. Zu den historischen Sehenswürdigkeiten zählen zum Beispiel das älteste Fachwerkhaus "Zum Roten Hahn" (15. Jahrhundert), die Wasserburgen "Haus zum Haus" (12./14. Jahrhundert) und "Schloss Linnep" (12. Jahrhundert), Schloss Landsberg (13. Jahrhundert), Haus Anger (12. Jahrhundert) oder die Pfarrkirche St. Peter und Paul (12./13. Jahrhundert). Der historische Stadtkern Ratingens hat auch heute noch die gleiche Ausdehnung und Straßenführung wie im Mittelalter, als er von Mauern und Türmen umzogen war.


Ratingen - City

...oberer Teil des Löwenbrunnen...


Am Marktplatz treffen noch heute die vier wichtigsten Straßen zusammen: Oberstraße, Bechemer Straße, die Lintorfer und die Düsseldorfer Straße. Die zentrale Lage des Marktplatzes deutet darauf hin, dass in Ratingen schon früh, noch vor der Stadterhebung, Märkte abgehalten worden sein müssen. Wann die Stadt das Marktrecht erhielt, ist nicht bekannt, doch wird in einer Urkunde von 1371, mit der der Stadt Düsseldorf das Marktrecht verliehen wurde, Ratingens Recht als Vorbild genannt. Der Wochenmarkt fand auf dem Platz, im Erdgeschoß des Bürgerhauses sowie auf einem Teil der Oberstraße statt. Auf dem Marktplatz selbst waren die Stände mit den Feld und Gartenfrüchten, neben denen auch Gewerbetreibende ihre Waren anbieten konnten. In der offenen Markthalle des Bürgerhauses waren die Läden der Tuchhändler, Gewandschneider und zuweilen der Scherenschmiede untergebracht.

Haus Messer

Ratingen - Haus Messer


In der Lintorfer Str. 14 in Ratingen steht das Haus Messer, ein aus dem Jahr 1683 stammendes Fachwerkgebäude. Wie viele andere Häuser im Stadtkern von Ratingen steht es unter Denkmalschutz. Das Gebäude wurde kürzlich renoviert und hat sich fein herausgeputzt. Haus Messer besitzt einige architektonische Besonderheiten wie z.B. die Fenster im Obergeschoss. Es handelt sich hier um sehr seltene Kreuzstockfenster mit bleiverglasten, feststehenden Oberlichtern und Schlagläden an den unteren Fensterflügeln. Im Gebäudeinneren ist bis heute ein Bruchsteingewölbekeller erhalten geblieben. Der Name stammt von den ehemaligen Inhabern eines Lebensmittelladens, der von 1905 bis 1987 in diesem Haus betrieben wurde. Danach eröffneten zwei Gastronomiebetriebe hier ihre Pforten, die mittlerweile schon wieder aufgegeben haben.

Minoritenkloster

Ratingen

Ehemaliges Minoritenkloster


Das Haus der Volkshochschule in Ratingen war früher ein Kloster. Bereits 1362 gab es eine Niederlassung der Gemeinschaft der Minoriten in Ratingen. Die Minoriten (Franziskaner) sind eine Ordensgemeinschaft der römisch-katholischen Kirche, deren Haupt- und Mutterkloster sich in Assisi (Italien) befindet. Die Grundsteinlegung des Klosters war jedoch erst im Jahre 1655 und die Fertigstellung erfolgte bereits ein Jahr später. In den Jahren 1659 - 1677 wurde die Klosterkirche errichtet, jedoch erst 1725 eingeweiht. Von 1678 bis 1691 wurde das Kloster um zwei Flügel erweitert. Nach der Säkularisation im Jahre 1803 erfolgte die Auflösung der Klostergemeinschaft. Die Mönche der Ordensgemeinschaft blieben noch viele Jahre hier wohnen, bis mit dem letzten Minorit, Pater Paschasius Heim, der hier 1843 verstarb, das religiöse und klösterliche Leben erlosch.

Ratingen

Ehemaliges Minoritenkloster


1834 schenkte der preußische Staat die Gebäude der Stadt Ratingen zur Nutzung als Schule. 1884 wurde die Fassade an der Lintorfer Straße umgestaltet. Danach nutzte man bis 1973 das Kloster als Rathaus der Stadt. Bei heiratswilligen jungen oder älteren Brautleuten ist ein Teil des alten Klosters im Erdgeschoß sehr beliebt- denn hier befindet sich seit 2009 das Standesamt der Stadt Ratingen. Die Trauungen finden hier wochentags zwischen 9.00 und 12.00 Uhr in einem schönen Ambiente statt.

Textquelle: Heimatverein Ratingen, Informationstafel

Evangelische Kirche

Ratingen - Evangelische Kirche


Die schöne evangelische Pfarrkirche entstand in den Jahren von 1668 (Grundsteinlegung) bis 1685. Im Jahre 1653 fasste die reformierte Gemeinde, die kein Gotteshaus besaß und den Gottesdienst bisher im Rathaus oder in Privathäusern abgehalten hatte, den Plan zum Bau einer Kirche. Doch aufgrund zahlreicher Schwierigkeiten vor allem finanzieller Art konnte die Grundsteinlegung erst im März 1668 erfolgen. Kaum war aber mit dem Bau begonnen, da ließ der Richter die Arbeiten wieder einstellen und untersagte die Weiterführung des Baus. Als die Gemeindeältesten dann das Mauerwerk gleichmachen ließen, um es mit Brettern abzudecken und so vor der Witterung zu schützen, wurden sie mit 20 Goldgulden Strafe belegt.


Ratingen - Evangelische Kirche


Erst nachdem 1673 den Reformierten Christen in Ratingen die freie Religionsausübung zugestanden wurde, bereitete die Gemeinde den Weiterbau vor. Dieser konnte aber erst zehn Jahre später begonnen werden. Zunächst mußten Spenden gesammelt werden. Der Große Kurfürst von Brandenburg, der sich als Betreuer der Protestanten im Herzogtum Berg verstand, stiftete 100 Goldgulden und wies seine Regierung in Kleve an, zu dem Kirchenbau einen jährlichen Zuschuß zu leisten. 1684 wurde die Kirche eingeweiht. Der Turm wurde erst 1856 erbaut. Die Kirche ist der älteste, noch erhaltene reformierte Bau im Rheinland.

Information:


Evangelische Stadtkirche Ratingen

Der älteste reformierte Kirchbau im Rheinland

Öffnungszeiten: werktags von 10.00 bis 16.00 Uhr;
Gottesdienst sonntags um 10.00 Uhr.

Adresse:

Lintorfer Str. 18
40878 Ratingen


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Mittelalterliche Mauern und Türme

Ratingen - City

Dicker Turm


Einige Teile der Stadtmauer und der Türme sind sehr gut erhalten und veranschaulichen das System der Stadtbefestigung aus der Zeit des Mittelalters. Vor den Stadtmauern von Ratingen gab es Wassergräben, die nur an vier Stellen mittels Zugbrücken - die wiederum mit einem Tor/Turm in Verbindung standen - Einlaß in die Stadt gewährten. Einer der noch erhaltenen Türme der spätmittelalterlichen Stadtbefestigung, der Trinsenturm, wurde 1474 errichtet....

Weitere Informationen zur mittelalterlichen Stadtbefestigung von Ratingen finden Sie hier....!


Besichtigungstipp

Ratingen - Blick in die Altstadt

Impressionen


Zuerst empfiehlt sich ein Rundgang durch das historische Stadtzentrum von Ratingen. Beginnen Sie am Marktplatz. Von hier können Sie die Pfarrkirche St. Peter und Paul erreichen, weiterhin das Bürgerhaus, den Löwenbrunnen und die umliegenden restaurierten Stadthäuser. Dehnen Sie nun Ihren Rundgang aus: Vom Marktplatz zur Evangelischen Kirche, von dort zum Trinsenturm mit Wehrgang und Teilen der Stadtmauer. Weiter über die Grabenstraße zur Wallstraße und weiter zum Kornsturm. Von hier geht es weiter in der Runde zum Dicken Turm.



Der rote Hahn

Ratingen - Blick in die Altstadt

Fachwerkhaus "Im Roten Hahn" - heute Suitbertusstuben


Immer wieder haben Sie während Ihres Rundwegs die Möglichkeit, wunderbar restaurierte Wohnhäuser und Gebäude anzutreffen. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind beschildert und Sie haben somit keine Probleme, sich zu orientieren. Ein Highlight unter den Gebäuden in der historischen Altstadt von Ratingen sind die Suitbertusstuben. Es handelt sich hier um das älteste, spätgotische Fachwerkgebäude der Stadt, das um 1490 als vornehmes Bürgerhaus errichtet wurde. Im 17. Jahrhundert war das Haus auch unter dem Namen "Der rote Hahn" bekannt. Von 1870 bis 1938 war der "rote Hahn" der Wohnsitz der jüdischen Familie Waller. 1938 wurde das Fachwerk freigelegt und 1967/68 erfolgte eine grundlegende Sanierung des Gebäudes durch H. W. Poensgen mit Rekonstruktion der ursprünglichen Kreuzstockfenster.

Wasserschloss Linnep

Ratingen - Schloss Linnep


Schloss Linnep ist eine der schönsten Wasserburgen im Kreis Mettmann. Der älteste Teil ist der über 1000 Jahre alte Burgfried. Nach den Herren von Linnep (1093 bis 1461), die über 360 Jahre die Burg im Besitz hatten, wechselten die Eigentümer häufig. Im Jahre 1769 wurde das Herrenhaus neuerrichtet und 1790 die Vorburg. 1855 erwarb Ferdinand Reichsgraf von Spee die Wasserburg und nahm weitere bauliche Veränderungen vor. Seit 1958 ist Clemens Graf von Spee Herr auf Schloss Linnep. Neben dem Schloss befindet sich die sehr sehenswerte Waldkirche - ehemals Schlosskirche von Linnep.

Weitere Informationen zum Wasserschloss Linnep in Ratingen finden Sie hier....!

Wasserburg Haus zum Haus

Ratingen - Wasserburg Haus zum Haus


Zwei wichtige Handelswege kreuzten sich im Raum Ratingen. Die Furt über die Anger war schon im 9. Jahrhundert durch eine pallisadengeschützte Wallburg - vom Typ her eine sogenannte "Motte"- gesichert. Diese Wallburg wurde im 12. Jahrhundert durch Brand völlig zerstört. Wie alte Funde beweisen wurde dann im Jahr 1276, zum Zeitpunkt der Stadtgründung Ratingens an dieser Stelle durch das Geschlecht "Zum Haus" eine steinerne Burg...

Weitere Informationen zur Wasserburg Haus zum Haus in Ratingen finden Sie hier....!

Blauer See

Ratingen - Blauer See


Der „Blaue See" ist seit Jahrzehnten eine malerische Freizeitstätte für Besucher aus Nah und Fern. Grüne Natur, steile Felsen, tiefe Seen bilden die Kulisse für eine sommerliche Naturbühne mit vielen Theater- und Musikveranstaltungen. Märchenwald und Kinderattraktivitäten bieten jedem etwas in einem malerischem Ambiente. Weiterhin gibt es einen Minigolfplatz, einen Naturpfad, einen Bootsverleih, Minieisenbahn, Waldspielplatz, Hochseilgarten, Ponybahn und einen Märchenzoo- und den schon seit 1952. Im Eingangsbereich finden sie auch zwei Parkplätze.

Weitere Informationen zur Freizeitstätte Blauer See in Raringen finden Sie hier....!

Auermühle

Ratingen - Auermühle


Die Datierung der Auermühle schwankt zwischen dem Ende des 16. Jahrhunderts und dem Beginn des 17. Jahrhunderts. Zuverläßige Aufzeichnungen gibt es nicht. In der Mitte des 19. Jahrhunderts war die Mühle Kornnmühle und auch Kornbrennerei. Ab dem Jahr 1895 wird nur noch Korn gebrannt - also die eigentliche Aufgabe der Mühle wird nicht mehr wahrgenommen. Das Angerwasser wurde nur noch zur Kühlung der Brennerei eingesetzt. Um 1900 brannte das Gebäude völlig nieder, der damalige Besitzer ließ das zweigeschossige Backsteingebäude errichten, das heute noch zu sehen ist. Seit 1905 ist die Mühle auch Gastwirtschaft.

Weitere Informationen zur Auermühle in Ratingen finden Sie hier....!

Burg Gräfgenstein

Ratingen - Burg Gräfgenstein


Fest steht, dass es sich bei der Burg Gräfgenstein um einen alten Rittersitz handelte, der seinen Eigentümern, den Rittern von Eggerscheidt, Macht und Einfluß im oberen Angertal bescherte. Sehenswert im Ortsteil Eggerscheidt sind die hübschen, alten Fachwerkhäuser. Weiterhin gibt es zwei interessante Restaurants, mehrere Reiterhöfe und sehr viel schöne Natur in Form von Wiesen, Wald und Feldern....

Weitere Informationen zur Burg Gräfgenstein und dem Ortsteil Eggerscheidt finden Sie hier....!

Haus Cromford

Ratingen - Haus Cromford

...ehemaliges Herrenhaus des Firmengründers Brügelmann


Am Rande eines der schönsten Wohngebiete Ratingens liegt eine Perle der deutschen und europäischen Industriegeschichte. Die wohl älteste Fabrik des Kontinents, gegründet 1784; das schlossartige, spätbarocke Herrenhaus, das eigentliche 5-stöckige Fabrikgebäude und die auf den Grundrissen der ehemaligen Arbeiterwohnungen und Werkstattgebäude entstandenen Wohnkomplexe. Es handelt sich hier um die Baumwollspinnerei Cromford.....

Weitere Informationen zum Haus Cromford in Ratingen finden Sie hier....!

Schloss Landsberg

Ratingen - Schloss Landsberg

Schlossportal


Schloss Landsberg liegt schon auf dem Stadtgebiet von Ratingen und wird irrtümlich meistens als zu Essen zugehörig beschrieben. Das Schloss war ursprünglich die Schutzburg eines Dienstmannes der Grafen von Berg für den handelswichtigen Ruhrübergang bei Kettwig gegen das geistliche Fürstentum Essen und die Grafschaft Kleve. Der heute erhaltene älteste Teil ist der mächtige, 33 m hohe Bergfried aus dem Jahr 1380, im Innern mit einer Wendeltreppe.

Weitere Informationen zum Schloss Landsberg in Ratingen finden Sie hier....!

Poensgenpark

Ratingen - Poensgenpark


Diesen Landschaftsgarten ließ Karl Poensgen, der Begründer der Röhrenwerke Düsseldorf-Lierenfeld errichten. Er ließ den Park 1907 vom Düsseldorfer Gartenarchitekten Reinhold Hoemann entwerfen und neu gestalten. 1914 wurde das Gelände nördlich der Anger um ein Waldstück ergänzt. Hier liegt auch die Familiengruft der Familie Brügelmann. Nach dem Tod Poensgens überschrieb sein Sohn Ernst Poensgen den Park der Thyssen AG als Rechtsnachfolgerin des Familienunternehmens mit der Auflage, die Pflege des Parks zu gewährleisten....

Weitere Informationen zum Poensgenpark in Ratingen finden Sie hier....!


Ortsteil Lintorf

Ratingen - Ortsteil Lintorf

Bürgershof


Von Ratingen-Stadtmitte in Richtung Duisburg liegt etwa auf halber Strecke der Ortsteil Lintorf. Lintorf hat sich bis heute seinen eigenen Charme bewahrt. Sichtbar wird dies durch liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, schöne Kirchen, einen Marktplatz und viele Spazier- und Wanderwege durch die schöne Landschaft dieses Teils von Ratingen. Die Umgebung von Ratingen-Lintorf besteht aus Wald und vielen Feldern. Der Ortsteil ist auch heute noch landwirtschaftlich geprägt. Lintorf liegt am Dickelsbach, der in Ratingen-Hösel entspringt und etwa 15 km nördlich in Duisburg in den Rhein mündet. Der kleine Bach war jahrhundertelang....

Weitere Informationen zum Ortsteil Lintorf in Ratingen finden Sie hier....!

Ortsteil Homberg

Ratingen - Ortsteil Homberg

Historische Altstadt


Schon von weitem sind die beiden Kirchen von Homberg zu erkennen, die das Bild dieses Ortsteils von Ratingen wesentlich prägen. Im Volksmund werden sie aufgrund der Form und der Fernansicht ihrer Kirchtürme als "Wiesnasen" bezeichnet. Der Ortsteil Homberg hat einen historischen Ortskern, der wie schon erwähnt von der Evangelischen Christuskirche aus dem Jahr 1912 und der wesentlich älteren katholischen Kirche Sankt Jacobus der Ältere geprägt wird....

Weitere Informationen zum Ortsteil Homberg der Stadt Ratingen finden Sie hier....!


Bilder aus Ratingen




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