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Werden - Kettwig (Tour 1)

Essen-Kettwig

Brücke über den Mühlengraben




Überblick Tour1

Essen-Werden

Ruhrbrücke Essen-Werden - Blick vom linken Ruhrufer auf die Brücke und das ehemalige Bergamt



Von Werden nach Kettwig - TOUR 1

Wir beginnen die Tour 1 entlang der Ruhr abwärts bis Essen-Kettwig in Essen-Werden an der Ruhrbrücke. Dazu gehen wir am Werdener S-Bahnhof die Straße zum Löwental hinunter und an der gleichnamigen Gaststätte vorbei in Richtung zur Ruhr und zum alten Strandbad Werden. Weiter an einem Zelt- und Campingplatz vorbei zum ehemaligen Leinpfad (Treidelpfad). Über diesen Pfad wurden früher die alten Kohletransportschiffe - die sogenannten Ruhraakes - flußaufwärts von Pferden gezogen (das nannte man „treideln", daher stammt auch der Name „Treidelpfad") wurden. Das Zugseil war zur Überwindung natürlicher Hindernisse am Ufer mit der Mastspitze der Ruhraakes verbunden. Ruhrabwärts und beladen trieben die Kähne mit Strömung und Wind.

Leinpfad

Essen-Werden

...der hier freigelegte Leinpfad


Der Leinpfad erinnert somit an die Zeit der damals schiffbar gemachten Ruhr (von etwa 1770 bis 1870), in der die Kohle der Ruhrzechen auf dem billigeren Wasserweg transportiert wurde. Diese Aufgabe übernahm danach die Eisenbahn und brachte damit die Ruhrschifffahrt zum Erliegen. Auf dem nebenstehenden Foto sehen Sie einen wieder freigelegten Teil des Leinpfades auf der rechten Ruhrseite. Auf der anderen Flussseite sehen wir den bewaldeten Pastoratsberg. Wir kommen jetzt zur sogenannten Papiermühlenschleuse, die der Werdener Abt Johannes Hellersberg 1777/78 am linken Ufer unmittelbar neben der dortigen Mühle bauen ließ. Sie wurde 1834 durch eine neue Schleuse am rechten Ufer ersetzt, die heute wieder besichtigt werden kann.

Zeche Pauline

Essen-Werden - Bachlauf Borbeck

Bachlauf kurz vor der ehemaligen Papierfabrik Linneborn


Über eine kleine Brücke überqueren wir die Schleuse und gehen weiter an der Ruhr entlang. Da, wo einst auf der linken Ruhrseite die Papiermühle lag, führt heute die Laupendahler Landstraße vorbei. Eine Kreuzung führt hier auf der Straße "In der Borbeck" hinauf zur ehemaligen Zeche Pauline bzw. den noch erhaltenen spärlichen Resten der alten Ruhrzeche und die noch vorhandene Halde. Der Straßenname wird abgeleitet von dem kleinen Bach (Borbecke), der u.a. auch mit dem Grubenwasser der Zeche Pauline hier entlang führt und durch einen kleinen Kanal die Laupendahler Landstraße unterquert (hier stand einst die bekannte Papierfabrik Linneborn) und kurz dahinter in die Ruhr mündet. Von der Zeche führte einst eine Seilbahn, die für den Transport von Kohle konzipiert war, direkt über die Ruhr, wo die Kohle am alten Güterbahnhof Werden umgeladen wurde. Lediglich der Name der Bushaltestelle der EVAG an dieser Stelle - Papiermühle - erinnert heute noch an die rege Betriebsamkeit in alten- und auch in neueren Zeiten.


Haus Oefte

Essen-Kettwig - Haus Oefte

...ehemaliges Lehen der Reichsabtei Werden...


Wir gehen weiter auf der rechten Ruhrseite und kommen an einer für die Reinhaltung der Ruhr von Abwässern wichtigen Kläranlage vorbei (linkes Ruhrufer). Felder und Wiesen säumen nun unseren Weg bis zur Gaststätte "Am Staadt", einem ehemalgen Bauernhof und heutigem Ausflugslokal. Auf dem weiteren Weg nach Kettwig begleiten uns auf der rechten Seite viele Felder während auf der linken Ruhrseite der Schevener Hof auftaucht, ein beliebter Landgasthof aus dem 19. Jahrhundert mit schöner Lage in den Ruhrauen. Auf der rechten Seite kommt jetzt der Kettiger Stadtwald in Sicht, auf dessen Höhe ein schöner Wanderweg (Ruhrhöhenweg) entlang führt mit weitem Ausblick ins Ruhrtal. Drüben auf der anderen Ruhrseite kommt der Golplatz Oefte in Sicht. Hier liegt Haus Oefte (Schloss Oefte), einstmals Sitz eines Lehnsmannen der Reichsabtei Werden. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte bereits im 9. Jahrhundert- damit ist die Anlage einer der ältesten Herrensitze in der Umgebung. Die Schlossanlage wird heute von einem Golfclub genutzt und ist deshalb nicht zu besichtigen.

Adresse:

Schevener-Hof

Laupendahler Landstr. 230
45239 Essen

Internet: www.schevener-hof.de

Kattenturm

Essen-Kettwig - Kattenturm


Schon bald kommt der Kattenturm auf der rechten Seite in Sicht. Es handelt sich hier um die heute malerisch bewachsene Ruine der einstigen Burg Luttelnau. Die Burgruine wird im Volksmund "Kattenturm" genannt und ist der einzige Rest eines Wohnturms am nördlichen Ufer der Ruhr. Eine Sage bringt sie mit den Kämpfen zwischen Katten (wahrscheinlich sind die Chatten gemeint) und Römern in Verbindung. Die Ruine ist die einzige zumindest noch teilweise erhaltene Motte an der Ruhr. Früher gehörte der Turm zum Rittersitz Luttelnau (auch als Lüttelnau, Luthenau und Luttenau bezeichnet), dessen Name so viel wie „kleine Aue“ bedeutete.


Ruhrfeste

Essen-Kettwig - Kattenturm


Ursprünglich als Sitz für einen adligen Dienstmann des Sohnes von Friedrich von Isenberg, Dietrich von Limburg als Ruhrfeste gebaut, kam sie zunächst in kurkölnischen Besitz und wurde nach der Schlacht von Worringen (1288) geschleift und nicht wieder aufgebaut. Die Herren von Luttelnau waren später bis zum Erlöschen des Geschlechtes im Mittelalter als Ministeriale im Dienst des Abtes von Werden. Von 1424 bis 1938 gehörte die heutige Turmruine der Burg Luttelnau zum Besitz von Haus Oefte.

Rechts vom Kattenturm gibt es einen Minigolfplatz und ein Restaurant/Cafe, wo Sie rasten und sich erfrischen können!

Adresse:

Restaurant Kattenturm

Gaststätte − Minigolf
Am Kattenturm 12
45219 Essen

Telefon: (02054) 83360
E-mail: mail@restaurantkattenturm.de
Website: www.restaurantkattenturm.de

Kettwiger Stausee

Essen-Kettwig - Eisenbahnbrücke


Weiter geht es in Richtung Kettwiger Stausee die Ruhr entlang. Etwa auf der Höhe des S-Bahnhofs Kettwig befinden sich links zwei kleine Inseln mitten in der Ruhr. Wir passieren das Bootshaus der Kettwiger Rudergesellschaft. Die Ruhr führt hier in einem leichten Bogen zur Kettwiger Eisenbahnbrücke. Weiter geht es am Stausee entlang - am Restaurantschiff Thetis vorbei - bis zur Straßenbrücke - die Kettwig mit Kettwig vor der Brücke verbindet. Von hier - vor der Brücke - sehen Sie auf der linken Seite den Stausee, das Ruhrwehr und die Schleuse und nach rechts leitet der Blick weiter auf das malerisch gelegene Altstadtviertel von Kettwig mit den alten Fachwerkbauten am Kirchberg.

Essen-Kettwig - Leinpfad

Leinpfad zwischen Kattenturm und Eisenbahnbrücke


Die Wanderung Tour 1 ist hiermit beendet. Zurück nach Essen-Werden kommen Sie vom Bahnhof Kettwig, indem Sie vor der Brücke an den ehemaligen Scheidtschen Fabrikhallen nach rechts abbiegen (Ringstraße) und etwa 1000 Meter geradeaus gehen. Es empfiehlt sich, vor der Rückfahrt einen Rundgang durch Kettwig oder eine Bootsfahrt ruhrabwärts in Richtung Mülheim (Anlegestelle auf der gegenüberliegenden Seite der Brücke- ein Weg führt unter der Brücke hindurch) zu unternehmen. Wer zurück wandern möchte, geht vom Bahnhof weiter über die Landstraße nach Werden (Ruhrtalstraße) unterhalb der bewaldeten Ruhrhöhen.

Informationen:

Essen-Kettwig

Alter Bahnhof Kettwig


Die Länge der Wanderung beträgt etwa 6 Kilometer (11,2 km Hin- und Rückweg) und der Weg auf ebener Strecke ist leicht zu verfolgen. Anreisen können Sie zum S-Bahnhof Werden mit dem Auto (Bundesstraße 224 - Parkmöglichkeiten unter der Ruhrbrücke) oder benutzen Sie den ÖPN vom HBF Essen - S-Bahnhof Werden mit der S-Bahn 6, oder nehmen Sie die Buslinien 169/179 von Essen nach Werden.





Fahrpläne Verkehrsverbund RheinRuhr (VRR)


Schiffsausflüge oder Teilfahrten - Fahrpläne

Weisse Flotte Baldeney-GmbH

Hardenbergufer 379
45239 Essen

Telefon: 0201/8404360
Telefax: 0201/405183

E-Mail: info@flotte-essen.de
Internet: www.baldeneysee.com


Mülheim Weiße Flotte - Linienfahrten

Internet:
www.muelheim-ruhr.de/cms/linienfahrten1.html


Museumseisenbahn Hespertal

Hespertalbahn

Internet: www.hespertalbahn.de

Rastmöglichkeiten:

Café/Restaurant


Rastmöglichkeiten unterwegs finden Sie im Landhaus am Staadt und im Café/Restaurant am Kattenturm. Ansonsten bleiben noch die Einkehrmöglichkeiten in Kettwig an der Eisenbahnbrücke, in der Altstadt von Kettwig und eine Eisdiele an der Brücke über den Mühlengraben.

Landhaus am Staadt
Restaurant und Biergarten


Ruhrtalstraße 111,
45239 Essen

Telefon: 0201 4902424

Website: www.landhaus-am-staadt.de


Haus Oefte

Essen-Kettwig - Haus Oefte

...ehemaliger Adelssitz...


Grund und Boden von Haus Oefte (Schloss Oefte) wurden schon im 9. Jahrhundert von Liudger für die Abtei Werden erworben. Wie die anderen festen Häuser des Ruhrtales war Oefte gegen Ende des 12. Jahrhunderts ein Haupthof mit mehreren Unterhöfen, dann Sitz eines Ministerialen, des Drosten der Abtei Werden. Die Grundmauern stammen aus dem 12. Jahrhundert. Der Hauptbau zeigt rechts und links des Turmes je fünf Fensterachsen; Reste des alten romanischen Schlosses aus dem 12. oder 13. Jahrhundert befinden sich noch.....

Weitere Informationen zum Haus Oefte bei Kettwig finden Sie hier....!


Stadt Kettwig

Essen-Kettwig - Rathaus


Kettwig
entstand an einem wichtigen Ruhrübergang der Straßen nach Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Essen. Die im 14. Jahrhundert erbaute steinerne Brücke war Gegenstand häufiger Kämpfe, wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und erst 1864 neu erbaut. Fähren versahen in dieser Zeit den Dienst und transportierten Personen und Handelsgüter über die Ruhr. Die Stadt lebte im 19. Jahrhundert vorwiegend von den bedeutenden Spinnereien und Webereien (Scheidt seit 1812) und bekam die Stadtrechte im Jahr 1857.

Weitere Informationen zum Essener Stadtteil Kettwig finden Sie hier....!

Fotos Werden - Kettwig Tour 1




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